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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen der CREATIVE Media GmbH (im Folgenden »wir«) in den Bereichen Film, Video, Livestream, Fotografie, Design, Web- und Software-Entwicklung, Automatisierung und Druckproduktion gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmen.

2. Angebot und Vertragsschluss

Unsere Angebote sind freibleibend. Ein Vertrag kommt mit der schriftlichen Annahme des Angebots (E-Mail genügt) oder mit Beginn der Leistung zustande. Maßgeblich für den Leistungsumfang ist das Angebot; Änderungen und Zusatzleistungen werden gesondert vereinbart und vergütet.

3. Mitwirkung des Kunden

Der Kunde stellt rechtzeitig alle Informationen, Inhalte, Zugänge und Ansprechpartner bereit, die für die Leistung nötig sind, und sorgt dafür, dass er die Rechte an überlassenen Materialien besitzt. Bei Dreharbeiten und Fotoaufnahmen holt der Kunde die Einwilligungen der Personen ein, die er für die Aufnahmen auswählt (z. B. Mitarbeitende), soweit nichts anderes vereinbart ist. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verschieben vereinbarte Termine entsprechend.

4. Termine, Ausfall und Verschiebung

Produktionstermine werden gemeinsam festgelegt. Sagt der Kunde einen fest gebuchten Produktionstermin weniger als 7 Tage vorher ab oder verschiebt ihn, können wir die bis dahin entstandenen Aufwände und nicht stornierbare Fremdkosten berechnen. Bei Ausfall durch höhere Gewalt, Krankheit oder Wetter (bei Außenaufnahmen) wird ein Ersatztermin vereinbart.

5. Abnahme und Korrekturen

Wir übergeben Entwürfe bzw. Rohschnitte zur Prüfung. Im vereinbarten Preis sind zwei Korrekturschleifen enthalten, sofern das Angebot nichts anderes nennt. Der Kunde prüft innerhalb von 10 Werktagen und teilt Mängel schriftlich mit; danach gilt die Leistung als abgenommen. Weitere Korrekturen und Änderungswünsche, die über das Briefing hinausgehen, werden nach Aufwand berechnet.

6. Nutzungsrechte

Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde an den gelieferten Endprodukten ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Weitergehende Rechte (z. B. exklusive Rechte, Bearbeitung durch Dritte, Nutzung in Werbekampagnen mit Mediabudget) bedürfen gesonderter Vereinbarung. Rohmaterial, Projektdateien und Quellcode bleiben bei uns, sofern nicht anders vereinbart. Rechte an Musik, Stockmaterial und Schriften Dritter richten sich nach deren Lizenzbedingungen.

7. Referenznennung

Wir dürfen das Projekt und das Logo des Kunden als Referenz nennen, sofern der Kunde nicht widerspricht oder Vertraulichkeit vereinbart ist. Ein Widerspruch ist jederzeit möglich und wirkt für die Zukunft.

8. Vergütung und Zahlung

Es gelten die Preise des Angebots zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Bei Aufträgen über 5.000 € netto können wir eine Anzahlung von 50 % verlangen. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig. Reisekosten außerhalb des Münsterlands werden nach Vereinbarung berechnet.

9. Gewährleistung

Gelieferte Leistungen entsprechen der vereinbarten Beschaffenheit. Bei Mängeln haben wir das Recht zur Nacherfüllung. Gestalterische Entscheidungen im Rahmen des Briefings sind kein Mangel.

10. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Für den Verlust von Daten haften wir nur, soweit der Kunde eine angemessene Datensicherung vorgenommen hat.

11. Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Seite vertraulich. Verarbeiten wir im Auftrag personenbezogene Daten des Kunden, schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für Kaufleute ist Steinfurt. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen wirksam.

Stand: Oktober 2026